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Sehenswert!

"Not Business As Usual is a provocative look at capitalism and its unintended price of success. The film tracks the changing landscape of business with the rising tide of conscious capitalism through the stories of local entrepreneurs who have found innovative ways to bring humanity back into business."

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Impressionen vom diesjährigen Neujahrsempfang der Deutschlandstiftung Integration in Berlin. Schade, dass ich dieses Jahr leider nicht dabei sein konnte. Neben vielen Stipendiaten waren wieder einmal sehr interessante Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien vertreten.

Übrigens: Ab 01. Mai kann man sich für den nächsten Jahrgang des Geh’ Deinen Weg Stipendiums bewerben. Nicht verpassen!

Wer Infos braucht, darf sich gerne melden.

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Mit der Deutschlandstiftung Integration im Social Media Workshop der Deutschen Bahn - mit dabei DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Grube

Vergangenen Montag hatte ich, zusammen mit insgesamt ca. 30 Stipendiaten des Geh’ Deinen Weg Programms der Deutschlandstiftung Integration, die Gelegenheit die Deutsche Bahn am Hauptsitz in Berlin als Konzern und Arbeitgeber sowie dessen Social Media Strategie näher kennen zu lernen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Sony Center am Potsdamer Platz begaben wir uns in den 21. Stock des anliegenden Bahn Towers, von wo aus man einen herrlichen Blick über Berlin genießt. Nach einer kurzen offiziellen Begrüßung durch Antje Neubauer, Leiterin PR & interne Kommunikation, schritten wir auch schon zum Highlight der Veranstaltung über. Dr. Rüdiger Grube, DB-Vorstandsvorsitzender, hielt eine interessante Rede in der er den Bahn Konzern vorstellte und über aktuelle Themen seiner Arbeit sprach. Nach seiner Rede stand er sogar noch für eine Fragerunde zur Verfügung. Dabei beantwortete er sehr ausführlich die zumeist karrierebezogenen Fragen der Stipendiaten.

Weiter im Programm ging es danach mit der Vorstellung der Social Media Aktivitäten der Deutschen Bahn durch Birte Sauer, stv. Leiterin Social Media. Dabei ist die Deutsche Bahn auf allen bedeutenden Kanälen vertreten. Die Social Media Strategie ist seit Dezember 2011 etablierter Teil der Unternehmenskommunikation. Außer bei Facebook als zentraler Plattform, ist die Deutsche Bahn auch auf XING, Google+, Foursquare und Instagram aktiv. Sehr interessant fand ich in diesem Zusammenhang die Art und Weise wie das Social Media Team der DB bewusst den Dialog mit Usern und Kunden über soziale Netzwerke sucht. Sinnig finde ich auch die Aufteilung innerhalb der Netzwerke, wie z.B. bei Facebook, in die Bereiche Deutsche Bahn Konzern, Deutsche Bahn und Deutsche Bahn Karriere. So können Informationen gezielt an bestimmte Zielgruppen adressiert werden. Wer mehr zu dem Thema wissen möchte, sollte sich einfach mal die verschiedenen Auftritte in den einzelnen Netzwerken anschauen.

Im Gespräch gingen Antje Bauer, Leiterin PR & interne Kommunikation und Niko Warbanoff, Vorsitzender der Geschäftsführung von DB International, auf DB als Arbeitgeber sowie die Anforderungen an Bewerber ein. Beide erläuterten Ihre sehr spannenden, persönlichen und beruflichen Werdegänge sowie ihre Aufgaben bei DB.

Thematischer Abschluss war schließlich das Thema Unternehmens- und Eigen-PR im Web. Dabei gaben Jens Appelt, Leiter Multimedia Kommunikation sowie Thorsten Scheimann, Fachreferent Kommunikation ihre Expertise zu Social Media und Social SEO zum Besten. Nützliche Tipps für den eigenen Internetauftritt und eine höhere Sichtbarkeit im Netz wurden uns hierbei mit auf den Weg gegeben. 

Leider musste ich mich bereits ca. eine halbe Stunde vor dem offiziellen Ende der Veranstaltung zum Berliner Hauptbahnhof begeben um meine Heimreise nach Mannheim anzutreten. Ich habe den Tag, mit bereits bekannten und neuen Mitstipendiaten, wieder einmal sehr genossen. Das Programm der Deutschen Bahn war thematisch ganz nach meinem Geschmack. Ich habe einiges gelernt, neue Bekanntschaften gemacht und den sehr sympathisch anmutenden Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn live erlebt. 

Ich bedanke mich recht herzlich bei der Deutschlandstiftung Integration und natürlich der Deutschen Bahn für diesen sehr gelungen Workshop.

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WHU SensAbility 2014

Am 21. und 22. März fand die diesjährige SensAbility an der WHU Otto-Beisheim School of Management statt. Wie immer nach einem solchen Event, fasse ich hier auf meinem Blog meine ganz persönlichen Eindrücke noch einmal kurz zusammen.Ich werde hier leider nur vom zweiten Veranstaltungstag berichten können, da ich es zum ersten nicht geschafft habe vor Ort zu sein.

Bei SensAbility - The Social Enterprise Conference, geht es, wie der Titel vermuten lässt, schwerpunktmäßig um Social Entrepreneurship. Für mich, war diese, nach vielen Start-Up/Business/Entrepreneurship Veranstaltungen die erste Konferenz die ich besuchte, welche sich rein an Social Entrepreneure und Interessierte wendete. 

Der Samstag

Direkt nach meiner Ankunft am Campus der WHU in Vallendar, ging es nach einer kleinen Stärkung auch direkt los mit dem Programm. Den Vortragsstart machte Dai Powell, Vorstandsvorsitzender der HCT Group aus Großbritannien. Die HCT Group ist ein mehrfach ausgezeichnetes Sozialunternehmen, welches im Gewerbe der Personenbeförderung tätig ist. HCT ist mit seinen rund 800 Mitarbeitern, 12 Betriebshöfen, einer Flotte von 500 Fahrzeugen und einem Umsatz von knapp 40 Millionen Pfund (2012/13) nicht nur kommerziell sehr erfolgreich, sondern setzt gleichzeitig noch Standards in puncto gesellschaftlicher Verantwortung. Wobei Dai Powell in seinem Vortrag deutlich gemacht hat, dass es wichtig ist diese zwei Komponenten, Profitstreben und soziale Verantwortlichkeit, nicht als zwei getrennte Aspekte anzusehen. Unter dem Claim “We do not do this to create shareholder value. We do this to create community value.” bietet HCT verschiedenste Transportserviceleistungen in verschiedenen Gemeinden in Großbritannien an. Die erwirtschafteten Profite fließen nicht in die Taschen der Unternehmenseigentümer sondern in den weiteren aus Ausbau der Serviceleistungen die den Gemeinden zu Gute kommen sollen. Besonders bemerkenswert empfand ich den Organisationsaufbau der HCT Group. Um sicher zu stellen, dass der soziale Aspekt möglichst langfristig zentraler Antrieb der Geschäftstätigkeit bleibt, hat man den gewinnbringenden Geschäftseinheiten eine soziale Organisation vorgesetzt die als Eigentümer fungiert und über die Profite im Sinne der sozialen Ziele entscheidet.

Im Anschluss an den ersten Vortrag konnte man sich auf dem sogenannten “Markt der Möglichkeiten” mit ausgewählten Sozialunternehmern austauschen und Kontakte für Abschlussarbeiten, Praktika und Jobs knüpfen.

Am späten Vormittag trat dann Christian Vanizette, Mitgründer der Onlineplattform MakeSense auf die Bühne. Sein Thema “How can Entrepreneurs create an Economy that MakeSense?”. MakeSense.org entstand nach einer Reise durch Asien bei der Christian zusammen mit einem Freund Sozialunternehmer besuchten, um ihre Ideen kennen zu lernen. Nach ihrer Rückkehr nach Frankreich entschlossen die beiden sich dazu, den vielen einzelnen Sozialunternehmern mit MakeSense eine Plattform zu bieten, auf der sie sich austauschen und zusammen an Problemen arbeiten können. Auf MakeSense.org tummeln sich aber nicht nur Social Entrepreneurs, vielmehr kann jeder Internetnutzer Teil des Netzwerks werden und mit seinen Fähigkeiten dabei helfen verschiedene Challenges, mit denen sich Sozialunternehmer auf der ganzen Welt beschäftigen müssen, zu lösen. Christian hat einige sehr spannende Projekte vorgestellt die über diese Art der Kollaboration zu etwas großartigem gewachsen sind. Beispiele hierzu findet ihr hier

Christian hat in seiner Rede auf sehr sympathische Art und Weise erklärt, wie MakeSense funktioniert. Teil des Konzepts sind die physischen Treffen. Zufälligerweise bin ich einige Tage vor diesem Vortrag bei MakeSense auf einem sogenannten MakeSense “HoldUp” gewesen bei dem ich das erste Mal von MakeSense erfuhr. Über Facebook bin ich auf diese Veranstaltung aufmerksam geworden. Zwei Austauschstudenten aus Frankreich haben zum kleinen Event an der Uni Mannheim eingeladen, bei dem Freiwillige wie ich, Ideen einwerfen und ein Konzept zur Problemlösung eines sozialen Unternehmens entwerfen sollten. Das Ganze hat sehr viel Spaß gemacht und es gibt ein Gutes Gefühl einem sozialen Unternehmen mit dem eigenen kleinen Beitrag etwas auf seinem Weg zum Erfolg geholfen zu haben. Insofern kann ich jedem empfehlen sich on- oder offline mit MakeSense auseinander zu setzen. Mittlerweile ist das Netzwerk so groß und themenumspannend, dass sicherlich jeder leicht eine Aufgabe findet die seinen Kompetenzen entspricht und auch Spaß macht.

In den Nachmittagsstunden fanden dann noch Workshops zu verschiedensten Themen statt. Die Workshops wurden gehalten von: AfB Social & Green IT, avocadostore, bettervest, bubble, ClimatePartner, Fairnopoly, hierbeidir.com, intraprenör, Project-E, rethink finance, Rock Your Life!, socialfunders, Deutsche Telekom, Student Funder, Teach First Deutschland, dotHIV (.hiv), ugly fruits und Wasteforce

Ich habe mich, aufgrund meiner Arbeit bei den Digital Helpers, für den Workshop der AfB Group entschieden. Die Vorgeschichte dazu ist, dass ich schon seit längerem versucht habe mit AfB bezüglich einer möglichen Zusammenarbeit ins Gespräch zu kommen. Diesmal hat es nach dem Workshop auch tatsächlich geklappt und ich bin happy, dass wir ein paar Gedanken und Ideen für die Zukunft zusammentragen konnten. Den Workshop selbst fand ich sehr anregend und spannend ausgelegt, da wir konkrete Ziele der AfB Group bearbeitet haben und damit auch etwas umgesetzt werden soll. Coole Ideen sind in diesem Zusammenhang entsatanden und fetsgehalten worden.

Fazit

Mein kurzer Besuch auf der SensAbility war sehr ereignisreich und inspirierend. Die Redner haben tolle Beispiele gezeigt, wie traditionelles Business nicht nur vereinbar sondern Hand in Hand gehen kann. Ich bin für mehr solcher Formate und hoffe, dass SensAbility weiter wächst und als Vorbild für weitere Events des Themenbereichs dient. Die Veranstaltung hat Lust auf mehr gemacht. Wer Veranstaltungsempfehlungen zum Thema Social Entrpereneurship hat, darf gerne Tipps geben. Freue mich auf euren Input! In diesem Sinne hoffentlich bis bald :)

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START Summit 2014 - ein kleiner Rücklblick

Unter dem Motto “Don’t be afraid to fail” fand der diesjährige START Summit an der Universität St. Gallen statt. Bei diesem Event handelt es sich um das größte, rein studentisch organisierte Entrepreneurship Event der Schweiz.

Die Veranstaltung vollzog sich über zwei Tage. Den ersten Tag habe ich arbeitsbedingt leider verpasst, deswegen berichte ich heute ein wenig vom zweiten Tag des Events. 

Gegen 9 Uhr erreichte ich das Gelände der Universität St. Gallen und stürzte mich auch direkt in das Geschehen. Nach einem kleinen Frühstück ging es auch gleich mit dem Programm los. Den Start machte eine Diskussionsrunde bestehend aus vier erfahrenen VCs, darunter (siehe Bild unten v.l.n.r.) Luise Gruner von Axel Springer Plug and Play Accelerator, Florian Schweitzer von b-to-v Partners AG, Daniel Kolliver von Mutschler Ventures und Magne Y. Orgland von Norga Capital AG. Diese beantworteten verschiedene Fragen aus ihrer persönlichen Tätigkeit als VC. Sehr spannend fand ich wo sie Trends in der Zukunft sehen. So wurden diesbezüglich unter anderem das Internet der Dinge und die weitere Entwicklung im E-Commerce genannt. Desweiteren gaben die VCs interessante Insights in den den Arbeitsprozess mit Start Ups und vor allem worauf Sie diesbezüglich den größten Wert legen. Ein Punkt worin sich bei diesem Thema alle einig waren, war dass das Team der Gründer ausschlaggebend für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist. Am spannendsten fand ich die Äußerungen von Magne Orgland, der bei seinen Investments einen starken Fokus auf Nachhaltigkeit und sozialem Mehrwert legt. Gemäß seinen Äußerungen, möchte er mit seinen Investments Start Ups unterstützen, die Probleme in unserer Gesellschaft unternehmerisch anpacken. Wenn er Geld dabei verliert, weil diese Start Ups scheitern, (so wie die meisten Start Ups) hat er immerhin sein Geld in eine gute Sache gesteckt, so sein Ansatz. 

Capital on stage

Quelle: @ECRostock

Auf diese Diskussionsrunde folgten zwei Vorträge. Hier machte Christian Nagel von Early Bird zum Thema European Venture Opportunities den Anfang. Als nächstes sprach Dr. Tobias Reichmuth von SUSI Partners AG über seine Erfahrungen als Gründer. Ziemlich spannender Werdegang. Weg vom Top-Job bei der Boston Consulting Group für eine zweijährige Weltreise, um dann selbst zu gründen. Hier könnt ihr mehr über ihn erfahren.

Highlight des Tages: Morten Lund

Auf seinen Auftritt haben alle sehnlichst gewartet. Wer sich viel mit der Start Up Szene beschäftigt, kennt ihn sicherlich oder hat zumindest mal von ihm gehört. Morten Lund ist ein erfahrener Entrepreneur, der bereits in über 80 Start Ups investiert oder mitgewirkt hat. Sein bekanntester Coup ist sicherlich das frühe Investment in Skype der ihm sehr viel Geld einbracht aber von einem Investmentflop gefolgt wurde und Ihn in die Privatinsolvenz zwang. Mittlerweile ist er wieder erfolgreich unterwegs als Investor. Mit Höhen und Tiefen des Start Up Business kennt sich dieser Mann also sicherlich aus. 

Ähnlich unkonventionell ging es auch mit seinem Vortrag los. Nach einigen wenigen Worten bat Morten Lund die Zuhörer zum Tanz. Er drehte die Musik auf und forderte das Publikum auf dazu zu tanzen. Das ganze hielt er mit seinem Smartphone fest und drehte ein kleines Erpresservideo. Dieses postete er mit dem Kommentar “I am not saying a word until this gets 100 likes” auf seine Facebookpage. Entsprechend schnell wurden Smartphones und Laptops gezückt und geliket was die Geräte hergaben. Ein kurzes Video zu der Aktion findet ihr hier.

Morten Lund gab in seiner Rede sehr interessante Einblicke in seine aktuelle Arbeit. Während seines Vortrages gab er hier und da auch ein paar Tips und Hints für junge Gründer. Vor allem machte er aber darauf aufmerksam, welches Glück wir haben in dieser vernetzten Zeit zu leben. Er gab einfache Beispiele dafür, wie schnell und unkompliziert sich heute die ersten Schritte zur Selbständigkeit realisieren lassen. Der Appell zur Gründung eines eigenen Unternehmens kam ziemlich deutlich an. 

Quelle: @_imoos

Workshoptime

Am Nachmittag stand für mich dann noch ein Workshop an. Gehalten wurde es von Wanja Sören Oberhof, Gründer und Gerschäftsführer von niiu, einer App bei der man sein persönliches Newsportal aus vielen verschiedenen Nachrichtenquellen zusammensetzen kann.

Thema des Workshops lautete “Blood, Sweat & Happiness - 5 years learning and experience from establishing a product in the transforming news industry”. Wanja hat schon während seiner Schulzeit ein kleines Unternehmen gegründet über welches er Parties für seine Mitschüler organisiert hat. Früh übt sich. Nach eigenen Aussagen hat er damit bereits gutes Geld verdient, welches er in weiter Projekte investiert hat. Wanja ist durch und durch Unternehmer und konnte sich unter keinen Umständen jemals vorstellen, für jemanden anderen als für sich selbst zu arbeiten. In diesem Workshop hat er sehr aufschlussreich über die Ups and Downs sowie den Möglichkeiten und den Risiken des Unternehmertums referiert. Auch hier kam erneut der Appell auf es einfach mal mit dem eigenen Ding zu versuchen. Am Ende seines Workshops stand Wanja noch für Fragen der Teilnehmer zur Verfügung. 

Fazit

Trotz der langen Anreise aus Mannheim und dem verpassten ersten Tag des Events hat sich der Weg nach St. Gallen gelohnt. Tolle Referenten und hilfreiche Insights zum Thema Entrepreneurship wurden geboten. Ich kann jedem empfehlen bei der nächsten Gelegenheit dort mal vorbei zu schauen und sich, so wie ich, die wichtige Inspiration und Motivation sowohl durch erfahrene Entrepreneure und angehende Gründer zu holen.